23.02.2020 Großes Medienecho

Ein ungewöhnlich großes Medienecho hat die Suche nach einem Kleinkind im Anschluss an einen Karnevalsumzug am Sonntagabend in Alfter-Witterschlick ausgelöst. Auch die Rettungshundestaffel war mit allen verfügbaren Einsatzkräften vor Ort. In der Regel läuft die Rettungshundearbeit nahezu unbemerkt von der Bevölkerung in den Nachtstunden ab. Doch diesmal gab es, durch Aufrufe in den sozialen Medien, eine überwältigende Hilfsbereitschaft. Kurz vor 21.00 Uhr fand die Suche ein glückliches Ende und das Mädchen konnte aus einer Garage in der Nachbarschaft geborgen werden. Silvia Wessels, die Vorsitzende der BRH Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg e.V. bemerkte erleichtert: „Ich war gerade dabei, eine größere Gruppe von Freiwilligen in unsere systematische Suche einzubeziehen, als die erlösende Nachricht kam. Eine so beeindruckende Unterstützung habe ich in den mehr als 20 Jahren meiner Rettungshundearbeit noch nicht erlebt.“ Über den Vorfall wurde nicht nur in den regionalen Nachrichtensendungen und Zeitungen sondern auch in der überregionalen Presse berichtet.

Hier ein Auszug:

General-Anzeiger Bonn: Zweijährige in Witterschlick war fünf Stunden in Nachbargarage
Kölnische Rundschau: Alfter-Witterschlick Zweijähriges Mädchen nach stundenlanger Suche gefunden
Express: Das Mädchen im Tigerkostüm Vermisste Jana (2) in Garage in Alfter gefunden
Der Spiegel: Vermisste Zweijährige wohlbehalten in Garage gefunden
Focus: Jana ist wieder da! Polizei entdeckt Zweijährige in einer Garage

22. und 23.02.2020 Neues Rettungshundeteam

 

Am letzten Wochenende standen wieder einmal Prüfungen sowohl für Flächensuchhunde als auch für Trümmerhunde an. Wir danken der gastgebenden Rettungshundestaffel Wesel und Umgebung e.V. für die freundliche Aufnahme und der Prüferin Patricia Wilms für das faire Richten. Ganz besonders wertvoll für unsere Staffel ist, dass uns Jaqueline mit Higgins ab sofort als zusätzliches geprüftes Team für die Flächensuche zur Verfügung steht. Ihre jährliche Wiederholungsprüfung für die Flächensuche absolvierten am Samstag Silvia mit Jazz und Xena, Yvonne mit Fibi und Lexi sowie Robin mit Razz. Wir gratulieren allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung. Die Teams für die Trümmersuche am Sonntag wurden schwer von Sturm Yulia gebeutelt. Dennoch waren Robin mit Razz und Petra mit Bubi erfolgreich. Großer Respekt für die Leistung von Petra mit Bubi, die wetterbedingt zusammen mit den Versteckpersonen sogar zwischenzeitlich das Prüfungsgelände verlassen mussten. Unmittelbar nach Beendigung der Prüfungen ging die Alarmierung für die Vermisstensuche nach einem Kleinkind ein. Schnellstmöglich machten sich die Teams auf den langen Weg in den Einsatz, der nach einigen Stunden ein glückliches Ende fand.

 

08.02.2020 Erfolgreiche Einsatzübung

An diesem Samstag stand wieder einmal eine Einsatzübung an. Gute Gelegenheit für die alten Hasen, weiter an der Einsatztaktik zu feilen und für die Frischlinge, unter realen Bedingungen noch mehr Sicherheit im Umgang mit Karte, Funkgerät, GPS-Gerät und Tracker zu gewinnen. Unterstützt wurden wir von Alex, Brigitte und Volker aus der BRH Rettungshundestaffel Siegen-Wittgenstein e.V. Um eventuell vorhandenes Wild aus dem Übungsgelände zu vertreiben, übten wir zunächst eine Suchkette ohne Hunde. Zwei Tage zuvor mussten wir diese bei Dunkelheit im Einsatz mit Hunden bereits anwenden. Was so einfach klingt, erfordert bei Brombeergestrüpp, dichtem Bewuchs, Gefälle und Steigungen einiges an Koordination, um seine Nebenleute rechts und links nicht aus den Augen zu verlieren und trotzdem das gesamte Gelände zu erfassen. Nachdem dies erfolgreich absolviert war, begann die eigentliche Übung in zwei festgelegten Suchgebieten. Alle „vermissten“ Personen konnten von den Hunden ohne Probleme gefunden werden. Und das Wichtigste: wir gratulieren Gina zur bestandenen Einsatzüberprüfung und bedanken uns für die leckere Pizza zum Abschluss der Übung. Da sie auch alle theoretischen Voraussetzungen erfüllt, kann sie nun mit uns in den Einsatz gehen. Gemeinsames Fazit aller Beteiligten: Der Austausch zwischen den Staffeln ist sehr wertvoll und jeder nimmt neue Erkenntnisse für die weitere Rettungshundearbeit mit nach Hause.

Rettung im Akkord

Rettung im Akkord

Samstagmorgen in Brühl. Die Rettungshundestaffel trifft sich beim ASB, um sich wie jedes Jahr fit für eine optimale Versorgung von aufgefundenen Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu machen. Zuerst einmal mussten mit vereinten Kräften weitere Stühle in den Lehrgangsraum geschafft werden; so einen großen Andrang erlebt auch der ASB nicht jeden Tag. Sehr souverän führte Lukas uns durch den theoretischen Teil. Hier zeigte sich die ganze Erfahrung der Staffel; alles wurde kommentiert und mit Beispielen aus der Praxis hinterlegt. So gab es ein munteres Hin und Her mit Fällen aus dem Rettungsdienst, der Rettungshundearbeit und vielen anderen Lebensbereichen. Staffelintern war Silke nicht zu schlagen; offensichtlich ist sie prädestiniert, ihr ausgeprägtes Helfer-Gen in allen nur denkbaren Notlagen beweisen zu müssen. Dann ging es zum praktischen Teil. Jeder durfte die stabile Seitenlage üben und war sich der hilfreichen Unterstützung der restlichen Truppe sicher. Dennoch lag auch der Gedanke an Fließbandarbeit nicht ganz fern. Eine Einweisung in einen AED durfte nicht fehlen. Den Praxisteil rundete die wechselseitige Anlegung von Druckverbänden ab. Zum Abschluss noch einen Theorieblock und dann war es für dieses Jahr geschafft. Wir freuen uns nun darauf, das aufgefrischte Wissen im Einsatz anwenden zu können und bedanken uns ganz herzlich beim ASB Regionalverband Rhein-Erft/Düren e.V. für die professionelle und dennoch unterhaltsame Schulung.

 

 

Effektiveres Arbeiten durch moderne IT

Ohne leistungsfähige IT ist eine professionelle Rettungshundearbeit heutzutage nicht mehr vorstellbar. Bechtle, Deutschlands größtes IT-Systemhaus, stattet unsere Rettungshundestaffel mit top-modernen Laptops aus. Die bereitgestellte Hardware ist kompatibel mit der Alarmierungs-App Divera für die Einsatzkräfte, den im Einsatz genutzten Kartenanalyse-Tools, den GPS-Geräten, der Tracker-Verfolgung und der Drohnensteuerung. Direkt vor Ort in den Einsatzfahrzeugen kann unsere Einsatzleitung die Daten auslesen lassen und die Ergebnisse sofort analysieren. Eine qualitativ hochwertige IT trägt maßgeblich zu einem reibungslosen Einsatzablauf bei. Die herausragenden Fähigkeiten unserer Hunde gepaart mit hochmoderner IT helfen uns dabei, vermisste Personen noch schneller als bisher zu finden. Auch unsere wöchentlichen Übungseinheiten lassen sich so immer effektiver gestalten. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese höchst willkommene Spende.