Eignung zum Hundeführer

Hundeführer und Hund bei GeräteübungenEin Hundeführer in der Rettungshundestaffel ist physisch und psychisch beweglich und belastbar. Er hat ein feines Gefühl für Hunde und auch für Menschen. Begeisterung und angemessener Ehrgeiz sowie eine sehr große Portion Teamgeist gehören zu seinen Stärken.

Er ist sich darüber im Klaren, dass die Rettungshundearbeit weit mehr als ein Hobby ist, es gehört eine Menge
Idealismus dazu. Familie und/oder Partner werden ganz sicher das eine oder andere Mal zurückstehen. Der Hundeführer ist jederzeit - bei Tag und Nacht - einsatzbereit und wird in dieser Hinsicht von seinem Arbeitgeber und seiner Familie / Partner unterstützt.

Neben den Trainingsterminen mit den Hunden sind regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse und theoretische Fortbildungen zu absolvieren, deren Inhalte praktisch geübt werden.

Im Training beschränkt sich der Hundeführer nicht nur auf die Ausbildung seines eigenen Hundes, vielmehr stellt er sich auch als Helfer in der Ausbildung der anderen Hunde zur Verfügung. Dabei findet er sich in dunklen und engen Räumen wieder. Er ist Dornen, harten Steinen und feuchtem Waldboden ausgesetzt. Hin und wieder erhält er Körperkontakt zu Spinnen, Insekten und anderen Lebewesen. Und das alles bei jeder Witterung.

Seinen Hund zum Rettungshund auszubilden kostet also Zeit, Mühe und Geduld. Manchmal liegen auch Rückschläge und Enttäuschungen auf dem Weg. Außerdem kommen finanzielle Aufwendungen (z. B. Einsatzausrüstung) hinzu, die von jedem Hundeführer selbst zu tragen sind, da sich die Staffel ausschließlich durch Mitgliederbeiträge und Spenden finanziert.

Wir freuen uns über jeden Hundeführer, der unsere Leidenschaft für die Arbeit mit Rettungshunden teilt. Wenn Sie jetzt überzeugt sind, dass Ihnen und Ihrem Hund diese "Arbeit" Freude bereiten wird und Ihnen die "Verantwortung" nicht zu schwer ist, dann freuen wir uns sehr, Sie persönlich und natürlich Ihren Hund kennen zu lernen.